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Corona und kein Ende in Sicht.... -> deshalb gibt es noch 

keine Info, wann der Probebetrieb wieder aufgenommen werden kann. 

 

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Gründungsfoto Jahr 1921 Männerchor Liederkranz Allmersbach im Tal  

Gründungsfoto Jahr 1921 Männerchor Liederkranz Allmersbach im Tal  

Verschiebung Vereinsjubiläum

Der Vorstand und der Ausschuss im Liederkranz haben in der vergangenen Woche eine schwere Entscheidung getroffen: Die Jubiläumsveranstaltungen zum 100-jährigen Bestehen unseres Vereins werden von 2021 auf 2022 verschoben.

 

Am 8. Januar 1921 war der Verein unter dem Namen "Gesangsverein Allmersbach" gegründet worden - diesen runden Geburtstag wollten wir eigentlich im nächsten Jahr mit mehreren Veranstaltungen gebührend feiern. Aber unser Vereinsleben ruht - wie so viele andere - seit fast drei Monaten. Wir können zwar im Hintergrund organisatorisch tätig sein, aber musikalisch sind wir komplett auf Null heruntergefahren worden. So können wir unserem eigenen Anspruch nicht gerecht werden - und schon gar nicht diesem hohen Anlass, dem 100. Geburtstag unseres Liederkranzes.

 

Manch einem mag diese Entscheidung sicher verfrüht erscheinen, aber man kann nun einmal kein Jubiläumskonzert vorbereiten, ohne zu proben, und auch wenn das Konzert erst relativ spät im nächsten Jahr geplant war, braucht so eine Veranstaltung einfach eine gewisse Vorlaufzeit. Wir möchten das Konzert gern singen, aber wir möchten es vor allem GUT singen, und das können wir nicht mehr gewährleisten, zumal weiterhin überhaupt nicht absehbar ist, wann wir wieder mit den Proben beginnen dürfen.

 

Zum Thema "Coronainfektion beim Chorsingen" gibt es verschiedenste Studien, die zum Teil zu deutlich unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Wir können als Laien nicht beurteilen, ob die Aerosole beim Singen nun wirklich 30 Meter weit geschleudert werden oder doch deutlich weniger - letztlich müssen wir aber verantwortungsbewusst mit der Gesundheit unserer Sängerinnen und Sänger umgehen und nach bestem Wissen und Gewissen handeln.

 

Der Musik-Mediziner Eckart Altenmüller warnt Chöre und Gesangvereine davor, angesichts der Corona-Pandemie zu schnell wieder mit dem gemeinsamen Singen zu beginnen. Er rät dazu, noch bis mindestens Mitte September zu warten. Altenmüller leitet das Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

"Im Chor zu singen, ist sehr gefährlich", sagte der Hochschul-Professor. Weil Chorgesang unmittelbar mit dem Atmen zu tun habe, bestehe ein hohes Risiko, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. In diesem Fall könne sich das Virus tief in der Lunge einnisten.

"Wenn wir vermeiden wollen, dass sich diese Pandemie wieder ausbreitet, dann sollten wir im Moment keinen Chorgesang erlauben", sagte Altenmüller. Optimistisch geschätzt könne das Singen in großen Chören in geschlossenen Räumen vielleicht Mitte September wieder beginnen. Das wichtigste Ziel müsse jetzt sein, die Gesundheit der Sängerinnen und Sänger zu schützen.

Neben der klassischen Tröpfcheninfektion gehe vor allem von den sogenannten Aerosolen eine Ansteckungsgefahr aus, erläuterte er. Das sind kleinste Tröpfchen, die so leicht sind, dass sie in der Luft schweben. Unter bestimmten Bedingungen halten sie sich nach Auskunft des Mediziners bis zu drei Stunden in der Luft. Aerosole können laut Altenmüller etwa drei bis fünf Meter weit fliegen.

Angaben, nach denen Aerosole beim Singen noch sehr viel weiter geschleudert können, bezeichnete der Forscher als überzogen. Zuletzt hatte eine Vertreterin des niedersächsischen Corona-Krisenstabs davon gesprochen, dass Aerosole beim Singen bis zu 30 Meter weit fliegen könnten. Altenmüller betonte, die Wissenschaft stehe in diesem Punkt noch ganz am Anfang: "Wir haben noch nicht die erforderlichen Messungen."

 

Also geben wir uns etwas mehr Zeit und helfen auf diese Weise verantwortungsvoll mit, die Corona-Krise möglichst unbeschadet zu überstehen und unsere Sängerinnen und Sänger keinem Ansteckungsrisiko auszusetzen.

 

All unseren Mitgliedern wünschen wir weiterhin gute Gesundheit und alles Gute.

 

Für Fragen oder Anliegen aus dem Kreis unserer Mitgliederschaft stehen wir unter den o. g. Kontaktmöglichkeiten gerne zur Verfügung.

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